UNESCO Panoramaweg © Sigolène Roch

Das Aletschgebiet

Eiger, Mönch und Jungfrau, der Grosse Aletschgletscher mitsamt dem Aletschwald, das Baltschiedertals und die Walliser Felsensteppe rund um das Bietschhorn gehören seit 2001 zum ersten UNESCO-Weltnaturerbe der Schweiz.

Das Aletschgebiet wird geprägt durch extreme Gegensätze. Auf engstem Raum und nur wenigen hundert Höhenmetern wechseln trocken-heisse Standorte, vom Menschen bewirtschaftete Wiesen und Weiden, kühle Wälder und karge Gletscherlandschaften miteinander ab. So entsteht die Artenvielfalt des Aletschgebietes.

Vom Mittelmeer zum Nordpol

Grasvegetation der wallisser Steppenlandschaft © Pro Natura © Pro Natura
Walliser Felsensteppe: Ein Hauch von Mittelmeer

Jeder Lebensraum im Aletschgebiet weist ganz besondere Bedingungen auf: Temperatur, Wind, Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit oder Nährstoffgehalt im Boden sind wichtige Umweltfaktoren, an die sich Lebewesen anpassen müssen. So führen diese unterschiedlichen Bedingungen zu sehr abwechslungsreichen Lebensräumen, die von einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt besiedelt werden. Dies ist die Grundlage für die Artenvielfalt in diesem eindrücklichen Natur- und Kulturraum.

Wer in der Aletschregion wandert, gelangt innerhalb von nur 7 km von der Hitze ins ewige Eis. Das Aletschgebiet lädt ein auf eine Reise von den mediterran anmutenden Felsensteppen an den südexponierten Hängen bis zu der vom Eis dominierten Landschaft des Grossen Aletschgletschers. Dabei sind Begegnungen mit so unterschiedlichen Tieren wie der exotischen Smaragdeidechse oder dem kälteresistenten Gletscherfloh nicht ausgeschlossen!

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