UNESCO-Welterbe Schweizer Alpen
Jungfrau-Aletsch

Die eindrückliche Bergwelt von Eiger, Mönch und Jungfrau, der Grosse Aletschgletscher mitsamt dem faszinierenden Aletschwald aus uralten Lärchen und Arven, die alten Kulturlandschaften des Baltschiedertals und die Walliser Felsensteppe rund um das Bietschhorn - Sie alle gehören zu einer in ihrer Vielfalt und Schönheit besonderen Landschaft und seit 2001 zum ersten UNESCO-Weltnaturerbe der Schweiz.

 

Am 13. Dezember 2001 hat das UNESCO Welterbe-Komitee der Aufnahme der grössten vergletscherten Region der Alpen in die Liste der «UNESCO-Weltnaturerben» zugestimmt.

Aufnahmekriterien
Das Gebiet wurde aufgrund der folgenden Kriterien ausgezeichnet:

 

  • Hervorragendes Beispiel für die Alpenbildung
  • Eine grosse Vielfalt an natürlichen Erscheinungen und Prozessen
  • Aussergewöhnliche Naturschönheit

 

Perimeter und Erweiterung
Das 2001 ins UNESCO-Welterbe aufgenommene Gebiet umfasste damals eine Fläche von 539 Quadratkilometern. Mit der Erweiterung des Perimeters durch das Welterbekomitee am 28. Juni 2007 konnte das Welterbe um 285 Quadratkilometer auf stattliche 824 Quadratkilometer vergrössert werden. Das Gebiet erstreckt sich nun von der Grimsel im Osten bis zur Blümlisalp- und Doldenhorngruppe im Westen.