Vom Mittelmeer zum Nordpol

Das Aletschgebiet wird geprägt durch extreme Gegensätze: Auf engstem Raum und nur wenigen hundert Höhenmetern wechseln trocken-heisse Standorte, vom Menschen bewirtschaftete Wiesen und Weiden, kühle Wälder und karge Gletscherlandschaften miteinander ab. So entsteht die Artenvielfalt des Aletschgebietes.

 

Jeder dieser Lebensräume weist ganz besondere Bedingungen auf: Temperatur, Wind, Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit oder Nährstoffgehalt im Boden sind wichtige Umweltfaktoren, an die sich Lebewesen anpassen müssen. So führen diese unterschiedlichen Bedingungen zu sehr abwechslungsreichen Lebensräumen, die von einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt besiedelt werden. Dies ist die Grundlage für die Artenvielfalt in diesem eindrücklichen Natur- und Kulturraum.

In 7 Kilometern von der Hitze ins ewige Eis
Das Aletschgebiet lädt ein auf eine Reise von den mediterran anmutenden Felsensteppen an den südexponierten Hängen bis zu der vom Eis dominierten Landschaft des Grossen Aletschgletschers. Dabei sind Begegnungen mit so unterschiedlichen Tieren wie der exotischen Smaragdeidechse oder dem kälteresistenten Gletscherfloh nicht ausgeschlossen!